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St. Michael Etting

 

Die Pfarrei Etting ist vermutlich in der Zeit der Christianisierung im 7./8. Jahrhundert entstanden und hatte eine große Ausdehnung bis an die Ufer des Starnberger Sees. 1526 wurde die Kirche erbaut und dem hl. Erzengel Michael geweiht. Die Mauersteine zum Kirchenbau lieferte die Ziegelei des Klosters Polling.

Bemerkenswert sind die Baluster der Kommunionbank und der Orgelempore, sie sind noch Originalteile der früheren Balustrade aus dem klösterlichen Bibliotheksaal. Sie wurden nach der Demolierung der Pollinger Klostergebäude im Verlauf der Säkularisation hierher gebracht.

Nach einigen Restaurierungsarbeiten und Renovierungen wurde 1998 ein Volksaltar errichtet, der am Kirchweihsonntag von unserem damaligen Diözesanbischof Dr. Viktor Josef Dammertz OSB geweiht wurde. Anschließend wurden der Hochaltar, die Seitenaltäre und die Kanzel restauriert. Im Sept. 2008 kommen die barocken Kreuzwegstationen, die etwa in der Mitte des 18. Jahrhunderts entstanden sind, nach zehnjähriger Renovierung und Restaurierung zurück. Dank der großen Spendenbereitschaft ist jetzt unsere Pfarrkirche vollständig renoviert und mit einer Alarmanlage gesichert, so dass die Kirche tagsüber geöffnet sein kann.

2003 konnte die Renovierung der Kirchenmauer mit vielen freiwilligen Helferstunden abgeschlossen werden. Alle Betonteile wurden durch Sichtmauerwerk aus Tuffstein ersetzt. Die Eingänge mit den Torpfeilern aus Tuffstein und die alten schmiedeeisernen Toren sind nun zusammen mit dem Tuffmauerwerk eine Einheit. Die unter Denkmalschutz stehende Mauer ist prägend für das Dorfbild.

 

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Kirchenverwaltung Etting





 Bernhard Mayr, Johann Promberger (Kirchenpfleger),

Thomas Promer, Josef Gilg 

 

  

 

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Der Pfarrgemeinderat

 

Von links: Stefan Kraus,Wasiliki Winklhofer, Elfriede Plonner,

Barbara Fuchs, Agnes Promer und Thomas Pohl

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