St. Martin Oderding

 

Die Oderdinger St. Martinskirche ist eine sehenswerte Dorfkirche!

Durch die Zugehörigkeit der Filialpfarrei Oderding zum Kloster Polling haben in den zurückliegenden Jahrhunderten angesehene Handwerker und Künstler an der Kirchenausstattung mitgewirkt, insbesondere in der Zeit der ersten Weilheimer Künstlergeneration zwischen 1590 und 1640 (Bartholomäus Steinle, Elisas Greither, Hans Degler). Die Kirche besitzt ein Segnungskreuz mit einer Martinsreliquie.

 

Die Altäre wurden im frühklassizistischen Stil von Chrysostomos Greinwald (Polling) in Stuckmarmor geschaffen (Fassung von Johann Sebastian Troger, Weilheim). Der Hochaltar mit halbrund angeordneten Säulen und Gesims füllt dem Chorraum aus, flächig Seitenaltäre lenken den Bock auf den Hochaltar. Die Gemäde der Seitenaltäre (Elias Greither1640) stellen links den Papst Urban I. und rechts den Märtyrer Sebastian (288 unter Diocletian mit Pfeilen gemartert, Schutzpatron der Schützen und Pestheiliger) dar.

Die Skulpturen der Kirchenpatrone, Hll. Martin, Brictius und Magnus, auf dem Hochaltar sind Werke von Bartholomäus Steinle (1606). Die Apostel Petrus und Paulus auf dem Altargesims stammen aus einer Stiftung von Adam Krumpper. An der Südwand des Kirchenraumes befindet sich ein ausdruckvolles Kruzifix (1596) mit der Schmerzensmutter(1740/Tölzer Arbeit) und Mutter Anna mit Kind Maria (frühes 17. Jh.) An der Nordwand befindet sich eine Madonna mit Kind aus dem frühen 17. Jh., sie wird der Werkstatt von Hans Degler zugerechnet.

 

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Kirchenverwaltung

Anton Dodell, Martin Albrecht

hinten: Christian Lehmann

vorne:  Georg Rohmer

 

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